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5 Fehler beim Terrassendach-Kauf, die Sie nach der Montage bereuen

Die fünf Entscheidungen, die nach 2 Jahren ärgern — von zu wenig Tiefe bis zur falschen Glasart. Plus die eine Frage, die jedem Anbieter den Profi vom Verkäufer trennt.

Originally written in German — English translation coming soon.

A well-planned aluminium patio cover — no rework, no regret after two years

Diese fünf Fehler kosten Sie nicht im Moment der Montage. Sie kosten 2 Sommer später.

Sie haben das Angebot. Sie haben den Preis. Sie überlegen, zu unterschreiben. Aber — bevor Sie das tun — lesen Sie die fünf Punkte unten. Sie sind aus 12 Jahren Aufträgen in NRW destilliert. Wir haben mit Bauherren gesprochen, die 2 Jahre nach Bezug zu uns kamen und sagten: „Hätte ich das damals gewusst."

Jeder dieser fünf Fehler ist vermeidbar — wenn jemand sie vor Vertragsunterzeichnung ausspricht. Verkaufspersonal spricht sie typisch nicht aus. Hier ist die Liste, die Ihnen 2 Sommer schenkt.


Fehler 1 — Zu wenig Tiefe (Auskragung)

Sie wollen sparen. Der Anbieter sagt „2,5 m reichen für einen Tisch". Sie unterschreiben 2,5 m Tiefe. Zwei Sommer später ärgern Sie sich.

Warum es schmerzt:

  • Bei 2,5 m Tiefe steht der Tisch zu nah an der Hauswand — keine Bewegungsfreiheit zum Aufstehen
  • Schräge Mittagssonne kommt unter dem Dach durch (Dach ist zu kurz)
  • Regenwasser tropft beim Sitzen direkt vor die Schuhe (Vorderkante zu nah)
  • Aufrüsten zur Schiebewand oder Wintergarten später unmöglich (zu wenig Platz)

Was Sie stattdessen tun: 3,5 m ist das Minimum für komfortable Nutzung. 4,0 m ist die häufigste Wahl in NRW. 4,50 m ist das Maximum ohne Bauantrag.

Mehrpreis von 2,5 m auf 3,5 m: ca. 1.500–2.200 €. Das ist Geld, das sich in 8 Wochen Nutzung amortisiert.


Fehler 2 — Polycarbonat aus Preisgründen, obwohl VSG-Budget möglich war

Der Anbieter sagt „Polycarbonat tut es auch, spart 1.500 €". Sie nehmen Polycarbonat. Im Jahr 7 wird die Eindeckung milchig. Im Jahr 12 müssen Sie tauschen — und zahlen den Aufpreis dann doch, plus Montagekosten.

Warum es schmerzt:

  • Polycarbonat vergilbt nach 5–7 Jahren sichtbar
  • Trommellärm bei Regen — Gespräche unter dem Dach werden schwierig
  • Wärmestau im Sommer (Polycarbonat hat keine Klar-Optik wie VSG)
  • Beim Austausch in Jahr 10–12 fallen 1.800–2.400 € Material + Montage an

Was Sie stattdessen tun: Lassen Sie sich beide Varianten kalkulieren, in Tabelle nebeneinander. Über 10 Jahre liegt VSG meistens günstiger.

Mehrpreis VSG ggü. Polycarbonat: ca. 1.500–1.800 € heute. Aber: 0 € Austauschkosten in Jahr 10.


Fehler 3 — Anschlusshöhe falsch berechnet

Der Aufmaßtermin verläuft schnell. Niemand fragt: „Bei welcher Türhöhe sollen Sie aufrecht durchgehen?". Sie unterschreiben Standard-Höhe. Nach Montage merken Sie: bei 1,87 m Körpergröße müssen Sie sich am Türrahmen bücken.

Warum es schmerzt:

  • Tagtägliche Erinnerung an einen Fehler bei jedem Durchgang
  • Bei Wintergarten-Upgrade später ist die Anschlusshöhe nicht mehr änderbar
  • Bei großen Möbeln (Sonnenliege aufgeklappt, Stehlampe) wird der Vorderkanten-Höhenpunkt zu niedrig

Was Sie stattdessen tun: Anschlusshöhe = Türoberkante + 30 cm Minimum. Bei größeren Personen (über 1,85 m) Türoberkante + 40 cm. Die Vorderkante darf nur etwa 20–25 cm tiefer sein (Gefälle 5–7 % der Tiefe für Wasserablauf).

Mehrpreis: 0 €. Es kostet nur die richtige Frage beim Aufmaß.


Fehler 4 — Eindeckprofil zu dünn für spätere Schiebewand

Sie planen heute „nur ein Dach". In 3 Jahren wollen Sie eine Glasschiebewand auf der Westseite nachrüsten (gegen Wind). Aber das Eindeckprofil ist 60 mm hoch — eine Schiebewand braucht 100 mm. Die Nachrüstung ist unmöglich, ohne das halbe Dach umzubauen.

Warum es schmerzt:

  • Zwischen Phase 1 (Dach) und Phase 2 (Schiebewand) liegt 1–3 Jahre normale Bauherrenlogik
  • Wenn die Profile inkompatibel sind, ist Phase 2 unmöglich
  • Sie merken das erst, wenn Sie Phase 2 wollen

Was Sie stattdessen tun: Beim Aufmaßtermin diese eine Frage stellen: „Welches Glasschiebesystem kann ich später auf dieses Profil setzen?" Wenn der Anbieter ausweicht oder sagt „das schauen wir dann", verbaut er ein Profil, das das nicht kann.

Mehrpreis für ein Schiebewand-kompatibles Profil heute: 150–250 €. Mehrpreis für späteren Umbau: 3.000–5.000 €.


Fehler 5 — Kein Statik-Nachweis schriftlich verlangt

Das Angebot ist günstig. Der Anbieter sagt „Statik ist eingerechnet". Sie unterschreiben. Beim Schadensfall in Jahr 6 (z. B. Sturmschaden, Schneelast) suchen Sie das Statik-Dokument — und es existiert nicht.

Warum es schmerzt:

  • Versicherung verlangt Statiknachweis bei Schadensfall
  • Beim Hausverkauf will der Käufer den Statiknachweis sehen
  • Wenn Sie nachrüsten wollen (Schiebewand, Markise, Lamellen), braucht der nächste Anbieter den Statiknachweis
  • Ohne Nachweis sind Sie persönlich haftbar für Konstruktionsmängel

Was Sie stattdessen tun: Verlangen Sie schriftlich:

  • Statiknachweis pro Konfiguration mit Standortangabe (Schneelastzone NRW)
  • Materialspezifikation (Profile, Glas, Schrauben — Norm-Bezeichnungen)
  • Pulverbeschichtungs-Spezifikation (RAL-Ton + Schichtdicke)

Mehrpreis: 0 €. Es kostet nur die Frage und das Verlangen.


Die eine Frage, die Profi vom Verkäufer trennt

Wenn Sie nur eine einzige Frage stellen wollen, dann diese:

„Wer von Ihrem Team kommt zum Aufmaßtermin, wer baut das Dach am Tag der Montage, und sind das die gleichen Personen?"

Die Antwort eines Verkäufers ist ausweichend: „Wir haben ein zertifiziertes Team", „Unsere Partner arbeiten zuverlässig", „Das organisieren wir".

Die Antwort eines Profis ist konkret: „Frank macht Aufmaß, Frank ist Teamleiter Montage, wir sind 4 Personen im Festangestellten-Team, Subunternehmer nur für Fundamente."

Diese Frage filtert in 5 Sekunden zwischen seriösem Hersteller-Anbieter mit eigenem Team und reinem Vertriebsunternehmen mit Sub-Montage. Sub-Montage ist der dominante Beschwerdegrund in den Bewertungen von Wettbewerbern: Verkäufer ist nicht erreichbar, Monteur kennt das Angebot nicht, beim Schadensfall hängen Sie zwischen zwei Telefonnummern.


Was Sie nicht hören sollten

Drei Verkaufssprüche, die rote Flaggen sind:

  • „Wir machen das günstig, wenn Sie heute unterschreiben." Drucksituation ist ein Verkaufsritual. Seriöse Anbieter geben Ihnen ihr Angebot mit nach Hause, ohne Zeitdruck.
  • „Bei uns gibt es Probleme nicht." Bei jedem ehrlichen Anbieter gibt es Probleme. Die Frage ist, wie sie damit umgehen. „Nie Probleme" ist Marketing.
  • „Den genauen Termin können wir bei Auftragserteilung schauen." Seriöse Anbieter geben Ihnen ein Lieferdatum mit ± 2 Wochen Toleranz. „Schauen wir dann" heißt: wir wissen es nicht.

Unsere ehrliche Selbstkritik

Was machen wir bei ProMont Alu, was vermeidbar wäre? Drei Punkte ehrlich:

  • Wir haben keine 50-€-Anzahlung-Option. 20 % bei Auftrag sind unser Minimum — bei einem 12.000-€-Auftrag also 2.400 €. Für manche Bauherren ist das zu viel auf einmal.
  • Wir bauen nicht im Winter (November bis Februar). Reine Aluminiummontage ginge — aber die Statiknachweis-Fundamente brauchen frostfreien Boden. Das verzögert manche Aufträge um 3 Monate.
  • Wir empfehlen aktiv VSG-Glas, auch wenn der Bauherr ausdrücklich Polycarbonat zum Sparen wählt. Manche empfinden das als Verkaufsdruck. Wir empfinden es als ehrliche Beratung — Sie können trotzdem Polycarbonat wählen, ohne dass wir es ablehnen.

So vermeiden Sie alle 5 Fehler beim Aufmaßtermin

Stellen Sie diese 5 Fragen:

  1. „Welche Tiefe empfehlen Sie für unsere geplante Nutzung — und was kostet 50 cm mehr?"
  2. „Können Sie mir beide Varianten Eindeckung — VSG und Polycarbonat — parallel kalkulieren?"
  3. „Bei welcher Anschlusshöhe gehen wir aufrecht durch die Terrassentür?"
  4. „Welches Glasschiebesystem kann ich später auf dieses Eindeckprofil setzen?"
  5. „Bekomme ich Statiknachweis, Materialspezifikation, RAL- und Pulverdaten schriftlich?"

Wenn Sie konkrete Antworten bekommen — guter Anbieter. Wenn Sie ausweichende Antworten bekommen — weiter suchen.


Reale Referenz — Düsseldorf, zwei verbundene Dächer

Wie es aussieht, wenn von Anfang an richtig geplant wird, zeigt ein realisiertes Projekt aus Düsseldorf: zwei verbundene Terrassendächer, 6 × 4,5 m und 5 × 4 m, alle Pfosten betoniert, beide Dachteile miteinander verbunden. Genau die Punkte aus der Fehlerliste — ausreichende Tiefe, sauber dimensionierte Profile, betonierte Fundamente und ein schriftlicher Statiknachweis je Konfiguration — entscheiden bei einem solchen verbundenen Aufbau über das Ergebnis.

Ablauf: 1 Aufmaß-Termin, ca. 4 Wochen Fertigung, 3 Tage Montage durch unser eigenes Team. Bei einem verbundenen Doppeldach nennen wir den Preis nur nach Aufmaß — Preis auf Anfrage. Jedes Projekt wird individuell kalkuliert — der Endpreis hängt von Maßen, Statik, Fundament und Ausstattung ab.

Das Gegenstück ist das häufige Korrektur-Szenario: ein vor 5–8 Jahren bei einem anderen Anbieter gebautes Dach mit zu geringer Tiefe, milchiger Polycarbonat-Eindeckung, ohne schriftlichen Statiknachweis und mit einem Profil, das keine spätere Glasschiebewand aufnimmt. Die ehrliche Lösung ist dann meist Komplettabriss plus Neubau. Lehre: einmal richtig bauen statt zweimal nachbessern.


Bereit für den Aufmaßtermin mit den 5 Fragen?

Stellen Sie uns die 5 Fragen oben. Wir antworten konkret. Wenn wir bei einem Punkt nicht punkten, sagen Sie das offen — wir bessern nach.

Aufmaß kostet nichts. Die 5 Fragen kosten nichts. Falsche Entscheidung kostet 12.000 € in 5 Jahren.

Ein Terrassendach baut man einmal. Lohnt sich, den Aufmaßtermin als das zu nehmen, was er ist: die wichtigste Stunde des gesamten Projekts.

5 Fehler beim Terrassendach-Kauf, die Sie nach der Montage bereuen — ProMont Alu